Zum Gedenken an die Gefallenen
unseres Dorfes in den beiden Weltkriegen 1914 - 1918
und 1939 - 1945 wurde es 1933 unter Mitarbeit von
Einwohnern errichtet und im Frühjahr 1960
umgestaltet.
Bis etwa 1882 stand auf diesem Platz die 1. Kapelle
unseres Dorfes, die wohl schon um 1450 bestanden
hat.
Bis Oktober 1991 spendete hier die Jahrhunderte alte
"Dicke Linde" ihren Schatten, die im November
1991 durch eine Neupflanzung ersetzt werden musste.
Blaue
See
Südlich des Umsetzers auf dem 507 m hohen Berg, der
Burg, liegt der klare See eingebettet in steile
Felswände. Er hat sich nach1984 in dem stillgelegten
Diabas-Steinbruch der Firma Backhaus/Schneidewind
gebildet.

Seit
mehreren Jahren finden hier Kurse für Tauchsportler
statt, die die klare Wasserqualität sehr schätzen.
Informations-Tafel
Die Tafel
des Verkehrsvereins befindet sich am Bahnübergang in
der Dorfmitte.
Hier finden
Sie nützliche Hinweise und Unterrichtung über
Dorfgeschichte und aktuelle Veranstaltungen.
Lohnende Wanderziele sind an einer übersichtlichen
Wanderkarte bezeichnet.
Bildstock und Wandertafel
Die
Bewohner des Ortsteiles "An der Längere" und die SGV
Abteilung haben 1992 diese Tafel und 1999 den
Bildstock in Eigenleistung errichtet. Die Madonna
ist eine gelungene Arbeit unseres einheimischen
Schnitzers Franz-Josef Wittler.
Das
Feldkreuz
wurde am
Fuße des Wanderweges 2 in Richtung Rösenbeck
und Weiße Frau errichtet. Es erinnert an den
Unglücksfall des Bauern Nagel im Jahre 1906, der bei
Erntearbeiten zu Tode kam.
Der Bildstock
am Wege zum
Plattenberg unter der alten Linde ist über 300 Jahre
alt. Dieser Bildstock mit Pieta von 1681 wurde in
der berühmten Künstlerwerkstatt Papen im Nachbardorf
Giershagen für die Eheleute Conrad Köchling und
Katharina Koch angefertigt.
Unser "Konstantin-Kreuz"
Eine herrliche Aussicht auf
unser Dorf, Täler und Höhen des Naturparks Diemelsee
und der Sauerländer Berge entschädigt uns für die
Mühe des Anstiegs.
Südwestlich sehen wir in ca. 12
km Entfernung die bekannten Bruchhauser Steine, (4
mächtige Porphyr-Felsen bis 90 m hoch), die durch
Magma-Ausströmungen vor ca. 380 Mio. Jahren
entstanden sind. In germanischer Zeit dienten sie
als Wallburg und Kultstätte.
Das Kreuz mit der Inschrift:
"In hoc signo 313 - 1913" erinnert nach 1600 Jahren
an den röm. Kaiser Konstantin, der 313 das
Christentum als Staatsreligion erhob.
Auf Anregung unseres damaligen
Vikars Habighorst, tätiger Mithilfe der Dorfbewohner
und finanzieller Unterstützung der Vereine wurde
dieses Kreuz 1913 errichtet.
Es ist noch heute das
Wahrzeichen unseres Dorfes. So geht seit fast 90
Jahren am 1. Sonntag im Oktober die Prozession hier
herauf. Dieses Zeichen des Christentums bereichert
ein schönes Stück Deutschland, unsere Sauerländische
Heimat.
Wir hoffen,
dass Ihnen diese Erläuterungen eine kleine Hilfe
sind, sich in und um unser Dorf besser zurecht zu
finden.
Nun
sind Sie bestens vorbereitet, um unseren schönen Ort
auf eigene Faust zu erkunden -
einen angenehmen Aufenthalt und gute Erholung an
Leib und Seele wünscht Ihnen
Ihr Verkehrsverein
Messinghausen
Unsere
Ortsteile